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“ Milcherzeuger Marijn Van Aart (NL) spricht über seine Erfahrungen mit dem MR-D1 Melkroboter mit DualFIT-Technologie ”

Anzahl der Kühe:80
Melksystem:
1 x MR-D1
Einbaujahr:
2011
Durchschnittliche Produktion:
33 Liter/Kuh/Tag
Melkungen pro Tag:
3,2

Familie Van Aart

Nur wenige Kilometer vom Hauptsitz von BouMatic Robotics im niederländischen Emmeloord entfernt liegt in Rutten der Hof der Familie van Aart. Für den Betrieb ist Frans allein zuständig. Seine Frau Thecla ist an vier Tagen pro Woche in der psychologischen Pflege tätig. Die Töchter Cariene, Sjanna und Inge leben, arbeiten und studieren in Enschede, Leiden und Groningen. Der einzige Spross der Familie, der regelmäßig im Betrieb mitarbeitet, ist Sohn Marijn. Er wohnt nur ein paar Minuten vom Hof entfernt in Markenesse und arbeitet als Technical Dealer Manager für BouMatic Robotics. Sehr praktisch eigentlich!

Vorreiter beim Melken mit Robotern von BouMatic Robotics

Die van Aarts waren die ersten Milchviehhalter mit einem Melkroboter von BouMatic Robotics und damit auch Vorreiter in diesem Bereich. Der Umstieg auf einen Roboter war für Frans van Aart eine Notwendigkeit. "Ein Ekzem hatte mich dazu gezwungen, mit dem Melken aufzuhören. Dafür jemanden einzustellen, wäre finanziell nicht tragbar gewesen, also musste ich mich entscheiden: den Betrieb schließen oder einen Melkroboter kaufen."

Ausschlaggebend war für Frans sein Vertrauen in BouMatic Robotics. "Meine alte Melkausrüstung stammte vom Schwesterunternehmen BouMatic und ich vertraute den Leuten, die diesen Melkstand entwickelt haben."

Der Wettlauf gegen die Uhr ist vorbei

Frans fasst zusammen: „Ich bin bei meiner Arbeit flexibler. Jeden Tag spare ich mir einige Stunden. Das heißt nicht, dass ich nichts mehr zu tun habe - auf einem Bauernhof geht die Arbeit nie aus. Aber ich kann mir die Zeit jetzt selbst einteilen und brauche nicht mehr sechs Stunden lang zu melken. Der Wettlauf gegen die Uhr - denn das war es jeden Tag - ist jetzt vorbei. Jetzt bin ich etwa ab sieben Uhr da, wenn der Melkroboter gereinigt wird. Nach dem Aufstehen mache ich einen Rundgang durch den Stall und gehe dann Frühstücken - ganz ohne Eile. "Arbeit gibt es natürlich noch genug: die Sorge für die Herde, füttern, Kontrolle, die Gesundheit der Tiere im Auge behalten, das Land bestellen, sauber machen ... Langeweile kommt dabei keine auf. Der Melkroboter erledigt einfach den arbeitsintensivsten Aspekt des Melkens."

Freiheit und Zufriedenheit

Frans sieht dabei ausschließlich Vorteile. So ist z. B. die Milchproduktion nach einem kleinen Rückgang in der Eingewöhnungsphase (was normal ist) gestiegen. Thecla ergänzt: "Für mich ist besonders positiv, dass die Kühe selbst entscheiden können, wann sie gemolken werden. Dadurch ist das System extrem benutzerfreundlich. Zuvor wurden sie zweimal täglich ,geholt‘; jetzt haben sie die Wahl. Wie die Kühe sich bewegen, hängt von der Gruppe ab. Es herrscht eine natürliche Rangfolge und wir haben bemerkt, dass es im Stall jetzt viel ruhiger ist."

Das große Plus: Melken durch die Hinterbeine!

Für Frans hat das System von BouMatic Robotics einige wichtige Pluspunkte. „Zunächst einmal ist die Anlage offen. Wenn die Kuh in den Stand kommt, ist sie von zwei Seiten zu sehen. Das ist wichtig für mich, aber auch für das Tier. So können die Kühe nach links und rechts blicken und fühlen sich immer noch als Teil der Gruppe. Das vermittelt Sicherheit.“ Dazu Thecla: „Herdentiere sind Fluchttiere. Eine Kuh will sich sicher sein, dass sie wegrennen kann. Ein geschlossenes System würde sie nicht so bereitwillig betreten.“ Auch die Tatsache, dass durch die Hinterbeine gemolken wird, war für Frans ein wichtiges Argument für das System von BouMatic Robotics. Noch dazu kann der MR-D1 an drei unterschiedlichen Stellen ausgelesen werden: am Roboter selbst, am PC im Büro oder über das Mobiltelefon. „Wenn man nicht im Stall ist, sieht man auf dem Handy immer noch, was dort läuft. "Und last but not least: "Durch das Plug-and-play-Konzept des Systems passte die Maschine in den Stall, ohne dass strukturelle Veränderungen nötig waren. Und sollten wir jemals in einen anderen Stall umziehen, wird die Maschine einfach ‚eingepackt‘ und dort installiert. Ein enormer Vorteil!"

Unser kleines Wunder!

Frans und Thecla sind von ihrer Entscheidung, mit einem MR-D1-Melkroboter zu arbeiten, immer noch begeistert. Thecla berichtet lächelnd: „Ich bin immer noch stolz, dass wir die ersten waren, bei denen die Maschine im Betrieb stand. Das war damals ein großes Spektakel und anfangs kamen alle, um sich das anzusehen. Ganze Busse fuhren vor und es gab sogar Interessenten aus Kanada und den USA. Wir haben dann auch ein Gästebuch geführt. Jetzt ist es ruhiger geworden, aber es bleibt ein tolles Ding. Ein kleines Wunder!“